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Yoga mit Marion

Neujahrsschwung
9. Januar 2025

„Einfach“ sein

Published by Marion at 14. April 2026
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Warum Shavasana die vermeintlich simpelste Yogaposition ist – und gleichzeitig eine der schwierigsten.

„Ich mache Shavasana nicht so gerne“, reflektierte neulich ein Teilnehmer nach der Yogastunde. Auf meine Nachfrage, erzählte er mir: „Für mich fühlt es sich wie verlorene Zeit an, und ich fände eine zusätzliche Übung einfach sinnvoller.“ Ach schade, dachte da mein Yogaherz. Denn gerade dieser Moment des stillen Liegens ist für viele von uns soo wertvoll.

Shavasana: So einfach, so effizient

Egal ob Hatha Yoga oder Yin Yoga: Klassischer Weise ist Shavasana die entspannt Abschlussposition zum Ende der Yogapraxis und ein essenzieller Bestandteil jeder Kursstunde. Dabei liegen die Teilnehmer:innen in der Rückenlage auf der Matte. Die Arme sind neben dem Körper ausgestreckt und etwas seitlich abgerückt, die Handflächen zeigen entspannt nach oben. Auch die Beine sind bequem geöffnet, die Zehenspitzen fallen weich nach außen. Wer unter Rückenschmerzen leidet, darf die Füße auch gern auf der Matte aufstellen und so die Körperrückseite entlasten.

In einigen Yogarichtungen wird Shavasana zusätzlich auch als Eingangsübung am Anfang der Stunde geübt. Der Vorteil: Die Position wirkt wie ein „Reset-Knopf“ auf körperlicher und mentaler Ebene. Mit der Wiederholung zum Ende der Stunde bietet sich ein Vorher-Nachher-Vergleich für die Teilnehmer:innen: Wie lag ich am Anfang der Stunde auf der Matte und wie fühlt es sich nun zum Ende der Stunde an? Was hat sich verändert auf körperlicher und heutiger Ebene? Durch den direkten Vergleich macht Shavasana die Unterschiede sichtbar.

Unterschätzte Haltung mit großer Wirkung

Shavasana mag auf den ersten Blick unspektakulär wirken, doch gerade die Einfachheit macht diese Yogahaltung (auch Asana genannt) so wirkungsvoll. Das stille Liegen ist der Moment, in dem Körper, Geist und Seele zusammenfinden, regenerieren und die Yogapraxis ihre volle Wirkung entfalten lassen. Der bekannte Yogameister B.K.S. Iyengar erklärte den Effekt der Übung folgendermaßen:

„Der Sanskrit-Begriff shava bedeutet „Leichnam“. Beim Üben zieht sich die Aufmerksamkeit der Sinnesorgane von der Außenwelt zurück, Körper und Geist werden eins, und Sie erleben innere Ruhe. Dieses Asana ist der erste Schritt zur Meditation.“

Yoga wirkt nicht nur auf den Körper, sondern auch auf Geist und Psyche. Shavasana bietet die seltene Gelegenheit, den Geist in einen Zustand tiefer Entspannung zu führen. Durch bewusstes Atmen und das Loslassen von Gedanken sinkt die Aktivität des sympathischen Nervensystems, das für Stressreaktionen verantwortlich ist, und das parasympathische Nervensystem übernimmt. Das Ergebnis ist ein Gefühl von innerer Ruhe, das oft bis in den Alltag nachklingt. Diese mentale Entspannung kann langfristig Stress reduzieren, die Konzentrationsfähigkeit steigern und emotionale Balance fördern.

Die Kunst des Loslassens

Viele Menschen haben Schwierigkeiten, einfach „nichts zu tun“. Shavasana lehrt das Loslassen – körperlich, geistig und emotional. Wer bereit ist, Kontrolle abzugeben und in die Stille zu gehen, erfährt oft eine befreiende Leichtigkeit. Diese Fähigkeit, loszulassen, ist nicht nur in der Yogapraxis wertvoll, sondern kann auch im Alltag Stress abbauen und die Resilienz stärken.

Wer Shavasana also ernst nimmt, erkennt, dass diese Pose weit mehr leistet, als nur den Körper zur Ruhe zu bringen. Shavasana verdient unsere volle Aufmerksamkeit. Denn in der Stille liegt oft die größte Kraft.

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